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Die nachstehenden Angaben dienen der raschen Orientierung, welche Vorschriften und Gesundheitsvorsorgemaßnahmen für eine geplante Reise in das Land zu beachten sind.
Klima: Tropisches Klima, im Norden und Osten regenreich, im Süden trockener, Regen vorw. Mai-November; durchschnittliche Monatstemperatur in Santo Domingo zwischen 24° C und 27° C.
Einreise-Impfvorschriften: keine
Aufenthalt ausschliesslich in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards).
Empfohlener Impfschutz: Typhus Hepatitis B
Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- oder Sozialwesen und bei engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.
Wichtiger Hinweis: Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden.
Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (Anschriften qualifizierter Beratungsstellen, nach Postleitzahlgebieten sortiert, siehe unten).
Malaria: Risiko: ganzjährig
mittleres Risiko herdförmig in ländlichen Gebieten der westlichen Provinzen, speziell Castanuelas, Hondo Valle und Pepillo Salcedo
geringes Risiko herdförmig im Tiefland der östlichen Provinzen einschliesslich der küstennahen Feuchtbiotope;
sehr geringes Risiko bzw. kein Risiko in den übrigen Landesteilen einschl. Santo Domingo und der Touristenresorts an der Küste
Vorbeugung: Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).
Die wichtigsten Massnahmen sind:
- In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte)
- Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).
- Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std.
- Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.
- Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten)
Ergänzend ist die Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten (Chemoprophylaxe) evtl. zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Chemoprophylaxe fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.
Ratschläge zur Reiseapotheke: Vergessen Sie nicht, eine kleinere oder grössere Reiseapotheke mitzunehmen (wenigstens Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion), damit Sie für kleinere Notfälle gerüstet sind.
Nicht vergessen: Medikamente, die der Reisende ständig einnehmen muss!
Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern
Aktuelle Meldungen: INFEKTIONSKRANKHEITEN: Trotz guter Infrastruktur besteht auf der Insel ein erhöhtes Risiko für Darminfektionen, speziell Durchfall- Erkrankungen. Während der Regenzeit (etwa bis November) ist mit einem höheren Aufkommen mückenübertragener Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber und möglicherweise auch West Nile-Fieber zu rechnen. Hygiene und Mückenschutz beachten.
Nicht vergessen: Auslandskrankenversicherung: Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschliessen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen.
Hinzu kommt, dass die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport nach Deutschland nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden. Von der gesetzlichen Krankenversicherung werden Rückführungskosten nicht erstattet.
Die Auslandskrankenversicherung sollte nach Möglichkeit Beistandsleistungen beinhalten. Dies bedeutet, dass Sie im Krankheitsfall über eine Notrufnummer administrative und bei Bedarf auch ärztliche Unterstützung durch die Krankenversicherung erhalten.
Wir empfehlen grundsätzlich, sich vor einer Reise aktuell, kompetent und individuell zu Gesundheitsfragen beraten zu lassen:
Apotheken mit qualifizierter Reise-Gesundheits-Beratung (nach PLZ)
Impfstellen und Ärzte mit Spezialsprechstunde Reisemedizin (nach PLZ)
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